Leseblog: Alexander Schuller: Julie – Agentin des Königs

Mit der Inselbücherei komme ich nicht recht weiter … daher gibt es hier ab sofort auch mein „LeseTagebuch“      :

Alexander Schuller: Juli – Agentin des Königs.  Heyne2005

Verlagstext:

Frankreich, Ende des 17. Jahhrunderts. Als ihr Vater  von Unbekannten ermordet wird, ahnt die 20jährige Julie de Maupin, dass in ihrer Vergangheit ein Geheimnis liegt. Ihre Suche nach der Wahrheit führt sie an den königlichen Hof nach Paris, doch damit kreuzt sie die Pläne finsterer Mächte. Ein historischer Roman über Liebe und Verrat, Intrigen und dunkle Magie.

 Der Roman zum großen Fernsehzweiteiler .. nach einer Geschichte von Pierre Paul, basierend auf dem Drehbuch von Bruno Daga

Eine degenschwingende junge Frau — die weibliche Variante der Musketiere …

 

Hörblog: Petra Durst-Benning: Die Fotografin

Neben meinem Leseblog gibt es ab und an auch einen Hörblog:

Petra Durst-Benning: Die Fotografin. Die Fotografin-Saga Bd. 1.  Gelesen von Svenja Pages.  Audiobuch 2018

Verlagstext:

Minna Reventlow, genannt Mimi, war schon immer anders als die Frauen ihrer Zeit. Es ist das Jahr 1911, und während andere Frauen sich um Familie und Haushalt kümmern, hat Mimi ihren großen Traum wahr gemacht. Sie bereist als Fotografin das ganze Land und liebt es, den Menschen mit ihren Fotografien Schönheit zu schenken. Und dies gelingt ihr auch vorzüglich!
Doch die Zeiten sind hart, auch für Wanderfotografen. Und so muss Mimi Reventlow sich immer wieder neu erfinden, um im Wandel der Zeit bestehen zu können. 

Protagonistin Mimi Reventlow ist eine ungewöhnliche Frau für ihre Zeit: Sie ist stark, unabhängig, leidenschaftlich.. aber auch etwas naiv  mit ihrer Wahrnehmung der verschiedenen Lebenswelten.. versucht trotzdem den Menschen Schönheit durch entsprechend retourchierten Fotos zu bringen  ..  spannend gelesen von Gabriele Blum

Nur der plötzliche Schluß ist verlegertechnisch gesehen eine Frechheit, da vorher nicht ersichtlich ist, dass es sich um eine Mehrteiler handelt.

Leseblog: Pierre Lemaitre: Drei Tage und ein Leben

Mit der Inselbücherei komme ich nicht recht weiter … daher gibt es hier ab sofort auch mein „LeseTagebuch“      :

Pierre Lemaitre: Drei Tage und ein Leben.  BTB 2017

Verlagstext:

Ende Dezember 1999 verschwindet im französischen Ort Beauval ein sechsjähriger Junge. Eine großangelegte Suchaktion wird gestartet, Nachbarn und Freunde durchkämmen den angrenzenden Wald nach Spuren des vermissten Rémi. Doch am dritten Tag fegt ein Jahrhundertsturm über das kleine Dorf hinweg und zwingt die Einwohner von Beauval zurück in ihre Häuser. Während dieser drei Tage bangt der zwölfjährige Antoine darum, entdeckt zu werden. Denn nur er weiß, was an jenem Tag wirklich geschah. Und nur er könnte davon erzählen. Mit großer Sensibilität spürt Pierre Lemaitre dem grausamen Schicksal seines jungen Protagonisten nach und stellt die Frage, wie es sich mit einer lebenslangen Schuld leben lässt.

Eine tieftraurige, wunderschöne Geschichte … menschliche Katasthrophe und Naturgewalten! Die grenzenlose Einsamkeit und Verzweiflung des 12-jährigen Antoine verwirrt und berührt. Das Schicksal des erwachsenen Antoine  – verknüpft mit seiner Tat aus Kindertagen –es  ist verstörend aber auch spannend…

Leseblog: Daniel Kehlmann: Tyll

Mit der Inselbücherei komme ich nicht recht weiter … daher gibt es hier ab sofort auch mein „LeseTagebuch“      :

Daniel Kehlmann: Tyll.  Rowohlt 2017

Verlagstext:

Tyll Ulenspiegel – Vagant, Schausteller und Provokateur – wird zu Beginn des 17. Jahrhunderts als Müllerssohn in einem kleinen Dorf geboren. Sein Vater, ein Magier und Welterforscher, gerät schon bald mit der Kirche in Konflikt. Tyll muss fliehen, die Bäckerstochter Nele begleitet ihn. Auf seinen Wegen durch das von den Religionskriegen verheerte Land begegnen sie vielen kleinen Leuten und einigen der sogenannten Großen: dem jungen Gelehrten und Schriftsteller Martin von Wolkenstein, der für sein Leben gern den Krieg kennenlernen möchte, dem melancholischen Henker Tilman und Pirmin, dem Jongleur, dem sprechenden Esel Origenes, dem exilierten Königspaar Elisabeth und Friedrich von Böhmen, deren Ungeschick den Krieg einst ausgelöst hat, dem Arzt Paul Fleming, der den absonderlichen Plan verfolgt, Gedichte auf Deutsch zu schreiben, und nicht zuletzt dem fanatischen Jesuiten Tesimond und dem Weltweisen Athanasius Kircher, dessen größtes Geheimnis darin besteht, dass er seine aufsehenerregenden Versuchsergebnisse erschwindelt und erfunden hat. Ihre Schicksale verbinden sich zu einem Zeitgewebe, zum Epos vom Dreißigjährigen Krieg. Und um wen sollte es sich entfalten, wenn nicht um Tyll, jenen rätselhaften Gaukler, der eines Tages beschlossen hat, niemals zu sterben.

Ein großer Roman über einen „Gaukler“, der der Welt einen Spiegel vorhält … gerne auch in seiner Zeit bei Fürsten & Co… eine gruselige Einführung in Hexenverfolgung, den Dreißigjährigen Krieg mit all seinen Schrecken , die Lebenssituation der „Kleinen“ und „Großen“ Leute und den Einblick in bizarres Wissenschaftlerdenken/-forschen.. …

Hörblog: Laetitia Colombani: Der Zopf

Neben meinem Leseblog gibt es ab und an auch einen Hörblog:

Laetitia Colombani: Der Zopf.  Gelesen von Andrea Sawatzki, Valery Tscheplanowa und Eva Gosciejewicz.  ArgonHörbuch 2018

Verlagstext:

Drei Frauen, drei Leben, drei Kontinente – dieselbe Sehnsucht nach Freiheit

Die Lebenswege von Smita, Giulia und Sarah könnten unterschiedlicher nicht sein. In Indien setzt Smita alles daran, damit ihre Tochter lesen und schreiben lernt. In Sizilien entdeckt Giulia nach dem Unfall ihres Vaters, dass das Familienunternehmen, die letzte Perückenfabrik Palermos, ruiniert ist. Und in Montreal soll die erfolgreiche Anwältin Sarah Partnerin der Kanzlei werden, da erfährt sie von ihrer schweren Erkrankung.
Ergreifend und kunstvoll flicht Laetitia Colombani aus den drei außergewöhnlichen Geschichten einen prachtvollen Zopf.

 

Sehr berührende Frauenschicksale .. sehr eindrucksvoll gelesen von 3 eindrucksvollen Frauenstimmen

Leseblog: Frida Skybäck: Der kleine Buchsalon am Ende der Welt

Mit der Inselbücherei komme ich nicht recht weiter … daher gibt es hier ab sofort auch mein „LeseTagebuch“      :

Frida Skybäck: Der kleine Buchsalon am Ende der Welt. Insel 2020

Verlagstext:

Patricias Schwester ist während eines Praktikums in Schweden spurlos verschwunden. Jetzt, dreißig Jahre später, erhält sie einen anonymen Brief mit Madeleines Kette darin. Kurzentschlossen verlässt Patricia ihre Farm in Amerika und reist nach Schweden.Im kleinen Strandort angekommen, mietet sie sich in einer gemütlichen Pension ein. Bald lernt sie auch die Frauen eines Buchsalons kennen, die die begeisterte Leserin prompt in ihren Kreis aufnehmen. Bei Kaffee und Kuchen, bei Gesprächen über Literatur, Liebe und alltägliche Probleme fühlt Patricia sich rundum wohl. Doch einige Frauen scheinen mehr über ihre Schwester zu wissen, als sie zugeben – und um Frieden zu finden, ist Patricia entschlossen, die Wahrheit ans Licht zu bringen.

Das erste „romantische“ Buch rund um eine Buchhandlung und Frauenfreundschaften von Frida Skybäck habe ich ja schon mit Genuss gelesen … in diesem neuen Buch geht es nur am Rande um eine „QuasiHotelBuchhandlung“ in einem kleinen Dorf in Schweden … mit vielen spannenden Frauentypen aber auch um Mißbrauch unter dem Denkmantel der kirchlichen Fürsorge…

Hörblog: Minette Walters: In der Mitte der Nacht

Neben meinem Leseblog gibt es ab und an auch einen Hörblog:

Minette Walters: In der Mitte der Nacht. Die Pest-Saga Bd. 2.  Gelesen von Gabriele Blum.  RandomHouse 2019

Verlagstext:

 September 1348: Die Pest wütet in Südengland. Lady Anne von Develish ist es gelungen, ihre Schutzbefohlenen in Sicherheit zu bringen. Doch die Versorgung wird mit der Zeit immer schwieriger. Ihr Verwalter und heimlicher Vertrauter Thaddeus ist losgezogen, um Vorräte zu beschaffen und weitere Überlebende zu retten. Doch Thaddeus wird gefangen genommen. Wird Lady Anne ihn retten können, bevor er – und mit ihm die ganze friedliche Gemeinschaft von Develish – verloren ist? Fesselnd vorgelesen von Gabriele Blum(2 mp3-CDs, Laufzeit: ca. 11 Std. 34) 

Die Fortsetzung … etwas sehr langamtig und moralgeschwängert mit vielen Wiederholung in Sachen Umgang mit Hygienem, Leibeigenen,  Kirche … wieder mit einer fast „Heiligen“ Lady Anne“ gütig und mit diplomatischen Geschick führt sie die „Granden“ weise  in ihre Denkweise ein … slebst ihre  hochmütig-grausame Tochter ist mittlerweile geläutert … wieder sehr schwarz-weiße Charaktere .. aber eindringlich gelesen von Gabriele Blum

Einen evtl.  geplanten 3. Teil werde ich wohl nicht mehr „geniessen“ wollen. Spannend sind aber wieder die vielen Parallelen ziwschen Pest und derzeitigen CoronaEpedemie

Leseblog: Lucinda Riley: Das Schmetterlingszimmer

Mit der Inselbücherei komme ich nicht recht weiter … daher gibt es hier ab sofort auch mein „LeseTagebuch“      :

Lucinda Riley: Das Schmetterlingszimmer. Goldmann 2020

 

Verlagstext:

Posy Montague lebt alleine in ihrem geliebten »Admiral House«, einem herrschaftlichen Anwesen im ländlichen Suffolk. Eines Tages taucht völlig unerwartet ein Gesicht aus der Vergangenheit auf: ihre erste große Liebe Freddie, der sie fünfzig Jahre zuvor ohne ein Wort verlassen hatte. Nie konnte Posy den Verlust überwinden, aber darf sie nun das Wagnis eingehen, ihm noch einmal zu vertrauen? Freddie und das »Admiral House« bewahren indes ein lange gehütetes, düsteres Geheimnis – und Freddie weiß, er muss Posys Herz noch einmal brechen, wenn er es für immer gewinnen will …

Mal wieder eine spannende Liebesgeschichte mit vielen Familienverwicklungen … in zwei Zeitebenen geschildert (50er Jahre + 2006) gekonnt das „Wegsehen“ in Familien mit seiner Auswirkungen in diverse Beziehungsgeschichten gepackt …. nett zu lesen, aber kein „must have“ ….

Leseblog: Hakan Nesser: Die Lebenden und Toten von Winsford

Mit der Inselbücherei komme ich nicht recht weiter … daher gibt es hier ab sofort auch mein „LeseTagebuch“      :

Hakan Nesswer: Die Lebenden und Toten von Winsford. btb 2016

Verlagstext:

Exmoor, eines Abends im November. Über dem kleinen Dorf Winsford in der südenglischen Heide liegt dichter Nebel. Es ist einsam in der Gegend. Das schreckt die schwedische Touristin Maria Anderson nicht ab. Sie hat sich hier ein Haus gemietet, unternimmt lange Spaziergänge mit dem Hund, freundet sich mit einigen Bewohnern an. Aber sie hat etwas zu verbergen. Und offensichtlich ist ihre Anwesenheit jemandem ein Dorn im Auge …

Mal wieder ein sehr „philosphischer“ Krimi von Hakan Nesser … Meister im Beschreiben einer düsteren Hochmoorstimmung im Winter … und der Stimmung seiner schwedischen „Einsiedlerin“ und ihrem Hund Castor … immer wieder Rückblicke auf den Hintergrund dieser „Flucht“ und auf viele Lebenswege im Akademikermilieu … einschlielich der künstlerischen Aussteiger in der 80er Jahren im Süden Europas/Nordafrikas…. bereits zum 2.Mal mit Spannung gelesen

Hörblog: Minette Walters: Die letzte Stunde

Neben meinem Leseblog gibt es ab und an auch einen Hörblog:

Minette Walters: Die letzte Stunde. Die Pest-Saga Bd. 1.  Gelesen von Gabriele Blum.  RandomHouse 2018

Verlagstext:

Südengland, Juli 1348: An der Küste ist die Pest ins Land gekrochen. Binnen kürzester Zeit entvölkert sie ganze Landstriche, Angst und Panik regieren. Allein Lady Anne, die Herrin von Develish, nimmt das Heft in die Hand. Sie bringt all ihre Schutzbefohlenen auf ihrem Anwesen in Sicherheit und lässt die Zugangsbrücke verbrennen. In ihrem kleinen Reich zählen nicht mehr gesellschaftliche Konvention und Rang, sondern Einsatz für die anderen. Als neuen Verwalter setzt Anne Thaddeus ein, den niedrigsten, aber klügsten ihrer Diener. Doch kann sich die Schicksalsgemeinschaft gegen die schreckliche Krankheit behaupten, die vor ihren Toren tobt? Gegen die Verzweifelten und Raffgierigen, die Develish angreifen? Werden die kargen Vorräte reichen? Dann geschieht ein grausamer Mord und droht Lady Annes Gemeinschaft endgültig zu zerreißen …

»Hochspannung mit einer starken Heldin, die ihrer Zeit weit voraus ist.«

Eine faszinierende Reise in eine Zeit die üblen Gutsherren und Leibeigenen .. alle gleichmaßen getroffen von der wütenden Pest … nur eine kleine Burganlage trotzt dieser Bedrohung … mit einer fast „Heiligen“ Lady Anne“ gütig und weise führt sie ihr auch bisher schon unter besonderen Hygienemaßnahmen vorbildlichen Hofgemeinschaft. Immer gestört durch ihre hochmütig-grausame Tochter … teilweise sehr schwarz-weiße Charaktere .. aber eindringlich gelesen von Gabriele Blum

Nur der plötzliche Schluß „Fortsetzung folgt“ ist verlegertechnisch gesehen eine Frechheit, da vorher nicht ersichtlich ist, dass es sich um eine Mehrteiler handelt.