Hörblog: Andrea Camilleri: Das Karussell der Verwechslungen

Neben meinem Leseblog gibt es ab und an auch einen Hörblog:

Andrea Camilleri: Das Karussell der Verwechslungen : Commissario Montalbano lässt sich nicht beirren.
Gelesen von Bodo Wolf. LübbeAudio 2021

Verlagstext:

IIm Kommissariat des sizilianischen Küstenörtchens Vigàta gibt eine ungewöhnliche Entführung Rätsel auf: Ein vermummter Täter hat nacheinander zwei weibliche Bankangestellte überfallen, betäubt und kurz darauf unversehrt freigelassen. Dann erfährt Commissario Montalbano, dass ein junger Unternehmer nach einer Urlaubsreise mit seiner großen Liebe vermisst wird. Stehen die Ereignisse in Zusammenhang? Schon bald kommt Montalbano einem perfiden Täuschungsmanöver auf die Spur …

Mal wieder ein typischer Camilleri mit Montalbano … mit mehr Anspielungen auf sein Alter, aber viel leckere Gerichte zum Mittag bei Enzi und Abends von seiner „Hausfee“ … und natürlich denkt er sich mit seinen skurillen Mitarbeitern uns Szenen durch ein verwirrendes Labyrinth an Vorkommnissen und Verflechtungen in Vigàta  ..

Leseblog: David Safier: Miss Merkel

Mit der Inselbücherei komme ich nicht recht weiter … daher gibt es hier ab sofort auch mein „LeseTagebuch“      :

David Safier: Miss Merkel: Mord in der Uckermark. Kindler 2021

 

Verlagstext:

Was macht Angela Merkel, wenn sie in Rente geht? Sie löst Kriminalfälle in der Uckermark.
Der herrlich komische neue Roman von Bestsellerautor David Safier: Die Kanzlerin ist seit sechs Wochen in Rente und mit Mann und Mops in die Uckermark gezogen, genauer gesagt nach Klein-Freudenstadt, gelegen am schönen Dumpfsee. Nach dem turbulenten Leben in Berlin fällt es ihr jedoch schwer, sich auf das beschauliche Landleben einzulassen. Nur zu backen und zu wandern, wird halt schnell fad. Als jedoch der Freiherr Philip von Baugenwitz vergiftet in einem von innen verriegelten Schlossverlies gefunden wird, erwacht neues Leben in Angela. Endlich wieder ein Problem, das gelöst werden will! Unterstützt von ihrem liebenden Ehemann und dem sanften Bodyguard Mike macht sie sich auf die gefährliche Suche nach dem Mörder. Wird sie ihn finden? Wird sie in Klein-Freudenstadt heimisch werden? Gar das erste Mal in ihrem Leben eine wahre Freundin finden? Oder wird eine der sechs verdächtigen Frauen ihr zuvor den Garaus machen? Fragen, die nur eine große Detektivin beantworten kann! Ein Cosy Crime mit Deutschlands beliebtester Politikerin.

 

Köstlich … immer das Bild von Frau Merkel vor Augen und dann diese Detektivstory im Stil von SherlockHolmes … mit vielen Einspielungen/Seitenhieben aus dem früheren Politikalltag, der Diplomatie und Putin (hier als Mops) … das Ehepaar Merkel/Sauer als Team .. einfach großartig 🙂


Leseblog: Harlan Coben: Schlag auf Schlag

Mit der Inselbücherei komme ich nicht recht weiter … daher gibt es hier ab sofort auch mein „LeseTagebuch“      :

Harlan Coben: Schlag auf Schlag. Myron Bolitar ermittelt. Goldmann 2016

 

Verlagstext:

Für Sportagent Myron Bolitar kann es gar nicht besser laufen: Sein Schützling Duane Richwood steht bei den US-Open vor seinem ersten Erfolg, und auch dem ehemaligen Wunderkind Valerie Simpson könnte ein großes Comeback gelingen. Doch dann wird Valerie ermordet aufgefunden, und Duane gerät unter Mordverdacht. Der hat zwar ein wasserdichtes Alibi, aber warum steht sein Name in Valeries Adressbuch, obwohl er sie angeblich gar nicht kannte? Und was hat es mit dem glühenden Verehrer auf sich, der Valerie seit Jahren verfolgte? Myron Bolitar muss den Fall schnellstens klären, damit es keine weiteren Opfer gibt .

Die Protagonisten sind  wegen ihrer Eigenheiten und speziellen Macken nervig und trotzdem irgendwie sympathisch. Dass Myron seinen Vornamen verabscheut , mit Anfang 30 noch bei seiner Mutter wohnt, auf seine attraktiv-mürrische „Sekretärin“ Esperanza veretrauen kann und der überaus eitle und knochenharte Partner Win sind ein spannendes Team … auch wenn die Witze und Wortspielereien manchmal nerven. Die Story  im Tennismilieu ist dann auch eher beiläufig und etwas haarsträubend …


Hörblog: Kate Hamer: Das Mädchen, das rückwärts ging

Neben meinem Leseblog gibt es ab und an auch einen Hörblog:

Kate Hamer: Das Mädchen, das rückwärts ging. Gelesen von Julia Nachtmann u. Katinka Kultscher. GoyaLit 2015

Verlagstext:

Im englischen Norfolk verschwindet ein Mädchen. Bei dichtem Nebel scheint die achtjährige Carmel wie vom Erdboden verschluckt. Es gibt keine Hinweise, niemand hat sie gesehen, die Polizei tappt im Dunkeln. Carmels Mutter Beth, seit kurzem wieder Single, gibt sich voller Verzweiflung selbst die Schuld: Hat sie Signale übersehen, nicht genug achtgegeben auf ihr einziges Kind? Carmel ist ein besonderes Mädchen: Sensibel und reifer als andere in ihrem Alter, verhält sie sich oft rätselhaft, wirkt abwesend, verträumt. Zwischen Hoffnung und Ohnmacht sucht Carmels Mutter schließlich selbst nach ihr. Schritt für Schritt geht sie zurück in der gemeinsamen Zeit, denn jede Kleinigkeit zählt. Für Carmel beginnt währenddessen eine lange und ungewöhnliche Reise. Spannend bis zur letzten Zeile erzählen Beth und Carmel im Wechsel diese zutiefst bewegende Geschichte über eine Mutter und ihr verloren gegangenes Kind. … gelesen von Top-Sprecherinnen.

Spannend erzählt von 2 unterschiedlichen Sprecherinnen … mal aus der Perspektive der Mutter, mal aus der Perspektive der Mädchens mit ihren Schmerzen, Verlustängsten. Irritationen.

Leseblog: Ines Thorn: Die Buchhändlerin

Mit der Inselbücherei komme ich nicht recht weiter … daher gibt es hier ab sofort auch mein „LeseTagebuch“      :

Ines Thorn: Die Buchhändlerin. Rowohlt 2021

 

Verlagstext:

Bücher und Schicksale: Die Geschichte einer starken Frau, Liebe und Literatur in den 1940er Jahren.

Frankfurt, kurz nach dem 2. Weltkrieg: Christa bricht enttäuscht ihr Germanistikstudium ab, weil sie als Frau an der Universität nicht für voll genommen wird. Zunächst aus Verlegenheit fängt sie an, in der Buchhandlung ihres Onkels auszuhelfen, die dieser nach der Enteignung durch die Nationalsozialisten nun wieder aufbaut. Bald schon wird das Bücherverkaufen für Christa zur Passion – und die Buchhandlung zu einem Ort, an dem sich Gleichgesinnte treffen, an dem Freundschaften entstehen und sogar Liebe. Doch noch sind die Wunden der Kriegszeit nicht verheilt, und Christa muss all ihre Klugheit und Tatkraft einsetzen, um die Buchhandlung und ihr eigenes Glück zu bewahren.

Fesselnder Einblick in die Nachkriegszeit am Schicksal einer starken Frau, die es trotz aller Widerstände schafft, über ihr Leben und ihr Glück selbst zu bestimmen.

 

Ins KZ wegen des Verkaufs von  verbotenen Büchern .. dadurch übernimmt eine junge literaturbegeisterte Frau plötzlich die Verantwortung für eine Buchhandlung nach Kriegsende, stellt ihr Studium hintenan und startet als Ausgleich erste Lesungen, Literaturkreise  in Ffm in der Familienbuchhandlung … sehr anschaulich die letzten Kriegsjahre, die erste Zeit unter amerikanischer Besatzung und erste Aufbaumöglichkeiten im Nachkriegsdeutschland .. das alles aus Sicht dieser liebenswerten und starken Frau mit sehr eigenen Lebenswegplanungen …


Leseblog: Andrea Camilleri: Kilometer 123

Mit der Inselbücherei komme ich nicht recht weiter … daher gibt es hier ab sofort auch mein „LeseTagebuch“      :

Andrea Camilleri: Kilometer 123 : Kriminalroman. Kindler 2020

 

Verlagstext:

Alles beginnt mit einer unbeantworteten sms. Der Absender ist Ester, und der Adressat ist Giulio. Warum Giulio nicht antworten kann: Er liegt nach einem heftigen Auffahrunfall auf Kilometer 123 der via Aurelia im Krankenhaus. Wer hingegen die sms von Ester liest, ist Giuditta, Giulios Ehefrau, die vorher von Esters Existenz nichts wusste.
Dies könnte der Anfang einer Liebeskomödie sein, aber der Beigeschmack ist eindeutig ein anderer: Denn ein Zeuge sagt aus, dass Giulios Unfall keineswegs unbeabsichtigt, sondern versuchter Mord war, und die Angelegenheit wird ans Kriminalkommissariat übergeben. Kurze Zeit später findet sich Esters Leiche, auf eben jenem Kilometer 123 auf der via Aurelia.

 

Ein Verwirrspiel in Versform, Aktenbeiträgen, SMS etc. vom Meister Camilleri .. spannend und schnell aufgeklärt .. bei 142 Seiten … locker bedruckt ist es eine bessere Kurzgeschichte für einen Abend …


Leseblog: Susanne Gantert: Das Fürstenlied

Mit der Inselbücherei komme ich nicht recht weiter … daher gibt es hier ab sofort auch mein „LeseTagebuch“      :

Susanne Gantert: Das Fürstenlied : historischer Kriminalroman. Gmeiner 2015

 

Verlagstext:

Seltsam angeordnete Mordopfer beunruhigen die Dorfbewohner des Braunschweiger Landes. Bei den Leichen werden Zettel mit verschiedenen Gedichtzeilen gefunden – Hinweise des Mörders?
Der junge Jurist Konrad von Velten soll zusammen mit seinem Vorgesetzten der Gerichtsbarkeit bei den Untersuchungen behilflich sein. Schnell erkennt Konrad erste Muster, doch das Morden geht weiter. Als er in einen unheilvollen Strudel von Ereignissen hineingerissen wird, der mit einem Gerichtsurteil vor 14 Jahren ausgelöst wurde, gerät Konrad selbst in Lebensgefahr.

Die LeserIn wird in das Fürstentum Braunschweig von 1565 entführt. Bei einem Hexenprozess werden sieben Frauen verbannt.

14 Jahre später – innerhalb kurzer Zeit werden mehrere Menschen ermordet. Bei den Toten, die irgendwie „zur Schau gestellt werden“ finden sich kryptische handgeschriebene Hinweise.
Konrad von Velten, ein junger Jurist, dessen Herkunft auch ein wenig im Dunklen liegt, findet recht bald heraus, dass es zwischen dem Hexenprozess und der Mordserie einen Zusammenhang gibt.


Leseblog: William Boyd: Ruhelos

Mit der Inselbücherei komme ich nicht recht weiter … daher gibt es hier ab sofort auch mein „LeseTagebuch“      :

William Boyd: Ruhelos. BvT Berliner TB Verl. 2008

 

Verlagstext:

Was geschieht, wenn alles, was man über seine Mutter zu wissen glaubte, sich plötzlich als Trugbild erweist? In dem langen heißen Sommer 1976 erfährt Ruth Gilmartin, dass ihre Mutter Sally in Wirklichkeit Eva Delektorskaja, eine russische Emigrantin und ehemalige Spionin, ist. 

Eine spannende Story um Vertrauen, Spionage, Hintergründe zum Eintritt der USA in den 2. Weltkrieg und die Beteilung und den Aufbau der Geheimdienste … auch ohne die heutigen „sozialen Medien“ ist die Manipulation von Informationen schon immer politische Taktik gewesen … gut erzählt anhand einer Mutter-Tochter-Beziehung .. auch hier wird manipuliert und gesteuert 🙂

Leseblog: Alena Schröder: Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid

Mit der Inselbücherei komme ich nicht recht weiter … daher gibt es hier ab sofort auch mein „LeseTagebuch“      :

Alena Schröder: Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid. DTV 2021

 

Verlagstext:

In Berlin tobt das Leben, nur die 27-jährige Hannah spürt, dass ihres noch nicht angefangen hat. Ihre Großmutter Evelyn hingegen kann nach beinahe hundert Jahren das Ende kaum erwarten. Ein Brief aus Israel verändert alles. Darin wird Evelyn als Erbin eines geraubten und verschollenen Kunstvermögens ausgewiesen. Die alte Frau aber hüllt sich in Schweigen. Warum weiß Hannah nichts von der jüdischen Familie? Und weshalb weigert sich ihre einzige lebende Verwandte, über die Vergangenheit und besonders über ihre Mutter Senta zu sprechen?

Die Spur der Bilder führt zurück in die 20er Jahre, zu einem eigensinnigen Mädchen. Gefangen in einer Ehe mit einem hochdekorierten Fliegerhelden, lässt Senta alles zurück, um frei zu sein. Doch es brechen dunkle Zeiten an.

 

Eine vier Generationen umfassende Familiengeschichte vor und nach dem Naziterror, ein wichtiger Brief von einer jüdischen Kanzlei in Sachen verschwundener Kunst und die Auseinandersetzung zwischen Großmutter und Enkelin mit ihrer Geschichte .. ein spannendes Stück deutscher Zeit-/Familiengeschichte

Leseblog: Unda Hörner (Hg): Über den Dächern der Stadt

Mit der Inselbücherei komme ich nicht recht weiter … daher gibt es hier ab sofort auch mein „LeseTagebuch“      :

Unda Hörner (Hg.): Über den Dächern der Stadt : Stadtgeschichten. Ed. Ebersbach 2006

Verlagstext:

Eine Wohnung ohne Balkon hat gar keinen Sinn« Zu diesem Schluss kommt die Herausgeberin, nachdem man ihr den alten Balkon weggerissen hat, hundert Jahre war er alt, mit Rissen im Stein. Baufällig ist er hieß es, und ein neuer wird versprochen. Ein ganzer Sommer geht ins Land, ein sonniger Herbst, und mit der Winterzeit ist er immer noch nicht da, der versprochene neue Balkon. Was man vermisst, daran denkt man am meisten: Plötzlich tauchen überall Balkons auf in den Büchern, nicht nur bei Romeo und ]ulia. Der Balkon – ein ebenso geschützter wie öffentlicher Raum, ein Platz zwischen drinnen und draußen -, er spielt zuweilen eine nicht unbedeutende Rolle, wenn es um Liebe und Tod oder einfach nur um den Alltag geht wie in den hier gesammelten Erzählungen

13 Erzählungen rund um den Balkon mit heiterem und manchmal tragischen Ausgang. : AutorInnen: Colette, A. Hacke. U. Hörner, F. Kafka, Jn Weiler , Th. Mann , M. Proust u.a.