Leseblog: Harlan Coben: Ich vermisse dich

Mit der Inselbücherei komme ich nicht recht weiter … daher gibt es hier ab sofort auch mein „LeseTagebuch“      :

 

Harlan Coben: Ich vermisse dich. Page & Turner 2015

Verlagstext:

Kat Donovan, Detective bei der New Yorker Kriminalpolizei, ist überzeugter Single, seit sich ihre große Liebe einfach aus dem Staub machte. 18 Jahre später starrt sie fassungslos in die Augen dieses Mannes – auf dem Profilbild einer Dating-Website. Noch während sie überlegt, ob sie ihn kontaktieren soll, wird der Mann auf dem Foto zum Verdächtigen in einem Mordfall und Kats Nachforschungen führen tief in ihre eigene schmerzhafte Vergangenheit. Währenddessen belauert ein Mörder jeden einzelnen von Kats Schritten. Denn sie droht einen sorgfältig ausgeklügelten Plan zu stören. Einen Plan, der mit den Sehnsüchten einsamer Herzen spielt, bei dem es um viel Geld geht – und der schon so viele Menschenleben gekostet hat, dass es auf eins mehr nicht ankommt …

Spannende Story mit zwei Baustellen an denen Kat Donovan ermittelt … alles führt 18 Jahre zurück ind ihre eigene Vergangenheit , zum Mord an ihrem Polizistenvater, das Ende ihrer großen Liebe  und in die Gegenwart .. Identitätsdiebstahl, das böse Spiel mit einsamen Menschen und im Wettlauf mit der Zeit …


Leseblog: Manuela Schörghofer: Die Sündenbraut

Mit der Inselbücherei komme ich nicht recht weiter … daher gibt es hier ab sofort auch mein „LeseTagebuch“      :

 

Manuela Schörghofer: Die Sündenbraut. HarperCollins 2020

Verlagstext:

Rheinland im 13. Jahrhundert: Seit dem Mord an ihren Eltern ist Fenja bei ihrer Ziehmutter Runhild aufgewachsen und hat von ihr die Kunst erlernt, Toten ihre Sünden zu nehmen. Doch als auch Runhild ermordet wird, bleibt Fenja nichts – bis auf ein Tuch mit eingesticktem Wappen, das der Mörder verloren hat, und der brennende Wunsch nach Rache. Völlig auf sich gestellt, tritt Fenja die gefährliche Reise an und trifft unverhofft auf den Handwerker Gerald. Er behauptet, den Träger des Wappens zu kennen, und bietet ihr seine Hilfe an. Aber kann Fenja dem jungen Mann trauen?

Eine spannende Reise in die Vergangenheit .. mit interessanten Figuren und natürlich Liebesdrama .. aber auch viele (mir) unbekannte historische  Details .. z,B. zur Erfindung der Sprengtechnik, der Kunst der Heilerinnen und „Sündennehmerin“

Hörblog: Håkan Nesser : Barbarotti und der schwermütige Busfahrer

Neben meinem Leseblog gibt es ab und an auch einen Hörblog:

Håkan Nesser : Barbarotti und der schwermütige Busfahrer  Gelesen von Dietmar Bär.  Kübler 2015

Verlagstext:

Gegen Inspektor Barbarottis Polizeikollegin – und neue Lebensgefährtin – Eva Backman wird in Stockholm intern ermittelt. Sie musste bei einem Einsatz zur Schusswaffe greifen, um Schlimmeres zu verhindern, was für einen der Beteiligten allerdings böse endete. Um Abstand zu gewinnen, beschließen Barbarotti und Backman, sich in die herbstliche Abgeschiedenheit Gotlands zurückzuziehen. Doch die Ruhe ist trügerisch. Barbarottis kriminalistische Instinkte werden geweckt, als er in einem Fahrradfahrer jenen rätselhaften Busfahrer zu erkennen glaubt, der vor sechs Jahren Opfer eines Verbrechens wurde, ohne dass man seine Leiche je gefunden hätte …

Kein Leiche, keine Action .. aber subtiler Krimi .. der vielleicht eigentlich keiner ist?? Verwirrende Zeitsprünge und Sichtweisen führen zu einem „guten Ende“ … super gelesen von Dietmar Bär .. nur die Rolle Barbarottis ist in der Stimmlage etwas gewöhnungsbedürftig.

Leseblog: David Safier: Plötzlich Shakespeare

Mit der Inselbücherei komme ich nicht recht weiter … daher gibt es hier ab sofort auch mein „LeseTagebuch“      :

 

David Safier: Plötzlich Shakespeare. Kindler 2010

 

Verlagstext:

Wenn Mann und Frau sich das Leben teilen, ist das ja schon schwierig. Aber wenn Mann und Frau sich auch noch ein und denselben Körper teilen müssen, dann ist das Chaos perfekt!

Die liebeskranke Rosa wird per Hypnose in ein früheres Leben versetzt. In den Körper eines Mannes, der sich gerade duelliert: William Shakespeare. Wir schreiben das Jahr 1594, und Rosa darf erst wieder zurück in die Gegenwart, wenn sie herausgefunden hat, was die wahre Liebe ist. Keine einfache Aufgabe: Sie muss sich als Mann im London des 16. Jahrhunderts nicht nur mit liebestollen Verehrerinnen rumschlagen, sondern auch mit Shakespeare selber, der nicht begeistert ist, dass eine Frau seinen Körper kontrolliert. Und während sich die beiden in ihrem gemeinsamen Körper kabbeln, entwickelt sich zwischen ihnen die merkwürdigste Lovestory der Weltgeschichte

Eine witzige Vorstellung .. Zeitreise und Geschlechterszenario gleichzeitig …  amüsant umgesetzt von David Safier

Leseblog: Deborah Crombie: Beklage deine Sünden

Mit der Inselbücherei komme ich nicht recht weiter … daher gibt es hier ab sofort auch mein „LeseTagebuch“      :

Deborah Crombie: Beklage deine Sünden. Goldmann 2017 

 

Verlagstext:

Notting Hill im Mai: In Cornwall Gardens, einem von exklusiven Stadthäusern gesäumten Park in bester Lage, wird die Leiche einer 24-jährigen Frau entdeckt. Wie sich herausstellt, hat Reagan Keating als Kindermädchen in einer der angrenzenden Villen gearbeitet. Und schon bald erfährt Inspector Gemma James von einem weiteren mysteriösen Todesfall in dem Park: Vor einigen Monaten starb der kleine Henry Su unter mysteriösen Umständen. Hinter den schönen Fassaden der noblen Wohnanlage scheint so manches abgründige Geheimnis zu lauern, und Gemma könnte bei den Ermittlungen die Hilfe ihres Mannes Superintendent Duncan Kincaid gebrauchen. Doch der muss sich derweil den Geistern seiner Vergangenheit stellen: Duncan befürchtet, dass er seine Frau und seine Kinder unüberlegt in große Gefahr gebracht hat. Eine Angst, die sich nur zu bald bewahrheiten könnte …

Der 17. Band aus der James-/Kincaid-Serie

.Zwei Fälle gleichzeitig .. Kriminalehepaar ermittel gleichzeit … aber in unterschiedlichen Fällen und dadurch gibt es  etwas Ehestreß .. mein erster und letzter Crombie … eine amerikanische Version eines einglischen Krimis…

Leseblog: Annika Reich: 34 Meter über dem Meer

Mit der Inselbücherei komme ich nicht recht weiter … daher gibt es hier ab sofort auch mein „LeseTagebuch“      :

Annika Reich: 34 Meter über dem Meer. FischerTB  2014 

 

Verlagstext:

Ella und Horowitz könnten nicht unterschiedlicher sein: Ella, jung und verträumt, beginnt gerade ihren ersten Job bei einem Radiosender und hat sich zum ersten Mal verliebt – in Paul. Horowitz, alt und schrullig, ist gescheiterter Meeresforscher. Doch eines verbindet die beiden: Sie wünschen sich ein anderes Leben. Über eine merkwürdige Annonce treffen sie aufeinander: „6-Zimmer-Wohnung in Berlin-Charlottenburg zu tauschen gegen 2/3-Zimmer.“ Ella geht sofort auf das Angebot ein, und zögerlich beginnt sie, Paul in ihre Nähe zu lassen. Annika Reich erzählt mit Witz und Melancholie, mit Intelligenz und Intensität von der Unmöglichkeit, ein authentisches Leben zu führen.

Zwei Menschen, die nicht so recht im Alltag zurechtkommen … immer in anderen Sphären verschwinden und doch wieder auftauchen. Zwei sehr unterschiedliche Lebensläufe … aber ähnliche Wünsche ans Leben.

Hörblog: Julie Masson: Pastis für den Commissaire

Neben meinem Leseblog gibt es ab und an auch einen Hörblog:

Julie Masson:  Pastis für den Commissaire. .  Gelesen von Dietmar Wunder.  Kübler 2015

Verlagstext:

Es ist ein herrlicher Sommertag, doch ein Leichenfund lässt Lucien Lefevres Laune unter den Gefrierpunkt sinken. Da alle Kollegen im Urlaub sind, muss der Commissaire auf sein Feierabendritual – den geliebten Pastis – verzichten. Ausgerechnet in dem stillen Küstenort Contis Plage hat das Meer den Körper eines Mannes freigegeben, der erkennbar nicht freiwillig gestorben ist. Lefevre macht sich auf die Suche nach der Wahrheit. Und steht einer eingeschworenen Dorfgemeinschaft gegenüber, in der jeder ein Geheimnis vor ihm zu verbergen sucht …

Lucien Lefevre ist ein eingebildeter George Clooney-Verschnitt, der nur charmant ist wenn er will und es sein Vorteil ist.  Er muss leider seinen Trott unterbrechen und einen Mord in einem Küstenort aufklären. Doch viel Hilfe hat er nicht. Seine Kollegen vor Ort sitzen meist im Bistro anstatt im Büro und sind sehr verstrickt in dörfliche Machenschaften.Sind sie in diese ganze Sache verstrickt? Die Dorfbewohner mögen keine Fremden und „Ökos“ wie den getötete Deutschen . Die Umwelt ist ihnen egal, Vorschriften sowieso und wenn es um Fremde geht, halten sie zusammen. … Aber mit Geduld und Tricks kommt Lucien ans Ziel…

Leseblog: Petra Durst-Benning: Die Fotografin Bd.2

Mit der Inselbücherei komme ich nicht recht weiter … daher gibt es hier ab sofort auch mein „LeseTagebuch“      :

Petra Durst-Benning: Die Fotografin . Die Fotografin-Saga Bd.2:  Die Zeit der Entscheidung. Blanvalet 2021

 

Verlagstext:

Protagonistin Mimi Reventlow ist eine ungewöhnliche Frau für ihre Zeit: Sie ist stark, unabhängig, leidenschaftlich und hat das Herz am rechten Fleck …

Die Wanderfotografin Mimi Reventlow lebt seit einiger Zeit in der kleinen Leinenweberstadt Laichingen und kümmert sich um ihren kranken Onkel Josef. Durch ihre offene Art ist es ihr gelungen, die Herzen der Dorfbewohner zu erobern und Freundschaften zu knüpfen. Als eine Katastrophe das Dorf erschüttert, wird sie mit ihren wunderschönen Fotografien für viele der Bewohner gar zum einzigen Rettungsanker. Doch nach einer schweren menschlichen Enttäuschung muss Mimi erkennen, dass sie sich nicht nur in ihrem Foto-Atelier dem schönen Schein hingegeben hat, sondern auch im wahren Leben. Für Mimi ist die Zeit der Entscheidung gekommen.

Teil 2 gelesen und nicht gehört … Mimi wird quasi aus familieren Gründin zeitweise seßhaft und versucht in der eingeschworenen Dorfgemeinschaft der Leinenweber Freunde zu finden und als Fotografin zu arbeiten.

Nur ein ortsansässiger Fabrikant möchte sie vertreiben und das Anwesen ihres erkrankten Onkels übernehmen. Die Liebe und ihrer offene Art bringt viel Schwung in die Dorfgemeinschaft … offenbart aber auch das Elend der ausgebeuteten Weber und ihre Familien und die sich anbahnende technische Revolution. Mit viel Schwung und einer ersten Liebe meistert Mimi die Zeit in dieser eingeschworenen Dorfgemeinschaft.

Leseblog: Ralf Günther: Der Leibarzt

Mit der Inselbücherei komme ich nicht recht weiter … daher gibt es hier ab sofort auch mein „LeseTagebuch“      :

Ralf Günther: Der Leibarzt.  Roman. Heyne 2002

 

Verlagstext:

In der sächsischen Residenzstadt Dresden kommt 1832 eine Hofschauspielerin auf grausame Weise zu Tode. Der König beauftragt seinen Leibarzt Carl Gustav Carus, den Fall aufzuklären und bringt ihn damit in höchste Not: Carus war in die Ereignisse verwickelt; er kann die Wahrheit nicht erzählen, ohne sich selbst ans Messer zu liefern.


Der Leser wird nicht nur mit der  Zeit 1832 nach Dresden versetzt. Der Autor schafft es anschaulich und farbenprächtig über das höfische und kunstsinnige Dresden zu berichten, ..

Neben dem zu lösenden Kriminalfall der nicht aufdringlich im Vordergrund steht, entsteht ein buntes Sittengemälde der damaligen Zeit. Carus, Leibarzt des sächsischen Königs und zugleich Leiter einer Geburtsanstalt, wird um die Klärung des Ablebens einer Hofschauspielerin gebeten. Nur … hat Carus selbige vorher mit seinen „Versuchen“ in frühe grausame Formen des Kaiserschnitts auf den Seziertisch gehabt … Teilweise sehr anschauliche Operationsschilderungen und historische Hinweise auf die Frauensituation der Zeit

Leseblog: N. Lee Wood: Die Erbin des Lichts

Mit der Inselbücherei komme ich nicht recht weiter … daher gibt es hier ab sofort auch mein „LeseTagebuch“      :

N. Lee Wood: Die Erbin des Lichts.  Roman. Heyne 2003

 

Verlagstext:

Antonya ist  die rechtmäßige Erbin des Reiches von Adalon … dem legendären Inselreich im Norden. Die Familie wurde von Petre Terhune ausgelöscht, dem Oberbefehlshaber der Religionskrieger des Orakels — und Halbbruder ihres Vaters. Sie wurde als Einzige gerettet und von Mönchen erzogen. Nun zieht sie durchs Land, immer auf der Hut vor dem Orden, der den Glauben mit brutalem Terror durchsetzt.
Als sie den mächtigen Krieger Kerrick von Myro kennen lernt, ist für sie die Zeit gekommen, ihr Erbe einzufordern. Geschickt baut sie mit seiner Hilfe eine eigene Machtbasis auf, um gegen Terhune vorzugehen. Aber die Situation erweist sich als viel komplizierter als gedacht, und der Kampf verlangt von Antonya und ihrem Verteidiger mehr Opfer und Intrigen, als sie je geahnt hätte.

Ein spannendes und farbenprächtiges Fantasywerk,  eine Mischung aus  dem Klassiker  zu Avalon .. aber auch mit einer mutigen jungen Frau, die sich als „Weiße Begine“  in der Welt der Krieger und Mönche zurechtfinden muss. Energisch und mit viel Intrigen geht sie ihren Weg und alles endet mit einem etwas unerwartetend Schluß.